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von Philipp Peuß

Ostseestaal holt Preis für „Wolkendach“

Paukenschlag in Düsseldorf sorgte gestern die Stralsunder Firma Ostseestaal. Das Unternehmen erhielt den Stahl-Innovationspreis 2012 für ein spektakuläres „Wolkendach“ der Martin-Luther-Kirche im niederösterreichischen Hainburg.
Bei der futuristischen Konstruktion handelt es sich um das erste frei geformte Stahldach dieser Größe, bei dem die verschweißten Stahlbleche zugleich Außenhaut und Teil des Tragsystems sind. „Die Trophäe und die Urkunde erhalten bei uns natürlich einen ganz besonderen Platz. Das ist eine hohe Ehre“,
sagte gestern Volker Schlemminger (44), zuständig für den Verkauf bei Ostseestaal. Der Stralsunder nahm den Preis – eine Skulptur in Form eines Metallspans, in dem sich eine Figur kringelt – in Düsseldorf gemeinsam mit Geschäftsführer Thomas Kühmstedt vor etwa 1000 Gästen entgegen.
Ende letzten Jahres hatten sich die Stralsunder um den Preis, der alle drei Jahre vergeben wird, beworben. Dass es nun geklappt hat, ist eine kleine
Sensation. Hat sich die Firma vom Sund doch gegen mehr als 600 Bewerber durchgesetzt.
In der Kategorie „Bauteile und Systeme aus Stahl für das Bauen“gab es am Ende nach Publikumsabstimmung einen dritten Platz. Das Besondere: „Die Idee für das Dach wurde bei uns geboren und mit dem Architekten und dem Statiker vor Ort weiterentwickelt“, erzählt Schlemminger. Der Werftenzulieferer Ostseestaal
ist auf die Herstellung dreidimensional verformter Stahlbleche spezialisiert. Vorausgegangen waren umfangreiche Berechnungen der rund zehn mal zehn Meter messenden Konstruktion durch Tragwerksplaner. Insgesamt wurden 264 Blechtafeln miteinander verschweißt. Montiert wurde das 28 Tonnen schwere Dach in dem etwa 1000 Kilometer von Stralsund entfernten Ort bei eisigen Temperaturen von minus 15 Grad. Mit einem Tieflader waren die Segmente auf die Reise
gegangen. Die silberfarbene Deckbeschichtung erfolgte nach dem Einheben des Dach es auf das Gebäude. Für Hainburg selbst sei die futuristische Kirche inzwischen ein regelrechtes Zugpferd. Viele würden kommen, um sich die besondere Architektur anzuschauen, sagt Schlemminger.
Errichtet wurde die neue Kirche östlich von Wien an genau jener Stelle, an der im 17. Jahrhundert bereits einmal ein Gotteshaus stand. Das Projekt entwarf der renommierte Architekten Wolf D. Prix, Inhaber des Büros Coop Himmelb(l)au, der in Hainburg geboren wurde und das neue Kirchengebäude
für seineHeimatstadt entwarf.
Die Einweihung erfolgte im April 2011. Das Wolkendach über dem Gebetsraum gilt neben dem skulpturartigen Glockenturm als ein besonderes Schlüsselelement.
Die Formensprache sei aus der geschwungenen Dachform eines benachbarten romanischen Gebäudes entwickelt und in eine zeitgemäße Form übertragen worden. Mit seiner freien Form und den drei großen lichtspendenden Vulkanen soll das schimmernde Dach die Heilige Dreifaltigkeit symbolisieren.
„Auch wenn die Kirche unter den derzeitigen Projekten zwischen Dänemark und China mit 300 Quadratmetern das kleinste ist, ist es mir zum wichtigsten geworden“, erklärt Wolf Prix.
In den Ostseestaal-Hallen wird bereits an den nächsten preisverdächtigen Projekten gearbeitet. „Wir haben gerade eine Arbeit für die Autostadt Wolfsburg abgeschlossen“, sagt Volker Schlemminger. Außerdem entsteht eine Skulptur für die Olympischen Spiele in London, an der die hansestädtischen
Stahlbauer beteiligt sind.
Der Entwurf stammt von einem englischen Architekten. Es handelt sich um eine tulpenartige Form, die mit einem floralen Muster versehen ist, verrät Schlemminger.

Stralsunder setzen sich gegen 658 Projekte durch

Der Stahl-Innovationspreis wird in diesem Jahr bereits zum 9. Mal verliehen. Der bundesweite Wettbewerb gehört zu den bedeutendsten seiner Art in Deutschland. Die Trophäe gibt es alle drei Jahre.

Ausgezeichnet werden Innovationen in den Kategorien: Produkte aus Stahl, Bauteile und Systeme aus Stahl für das Bauen, Stahl in Forschung und Entwicklung, Stahl-Design. Außerdem wird der Sonderpreis „Klimaschutz mit Stahl“ für eine Innovation verliehen, die dazu beiträgt, Energie und Material einzusparen und Kohlendioxid-Emissionen
zu senken.

Die Auslobung des Stahl-Innovationspreises stieß auf große Resonanz. Zahlreiche Unternehmen, Organisationen und Institutionen aus ganz Deutschland haben sich beworben. Insgesamt wurden 658 Projekte eingereicht.

Die Preisverleihung fand gestern im Maritim Hotel Düsseldorf Flughafen statt. Ostseestaal erhielt den Preis für ein futuristisches Kirchendach in Österreich.

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