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von Philipp Peuß

Ostseestaal hat die Welt im Blick

Vom Schiffbauzulieferer zum Systemlieferanten: Die Stralsunder Firma amcht 35 Millionen Euro Umsatz, erschließt sich neue Geschäftsfelder und profitiert von amerikanischen und chinesischen Zöllen.

„Auf einem Bein kann man schlecht stehen.“ Dieser Ausspruch des Technischen Direktors Thomas Kühmstedt bringt die unternehmerische Entwicklung seines Arbeitgebers Ostseestaal in jüngerer Vergangenheit auf den Punkt. Denn zur Strategie der Stralsunder Firma ist es geworden, sich stetig neue Geschäftsfelder zu erschließen. Derzeit hat sie 200 Mitarbeiter, sie sorgen für einen Jahresumsatz von 35 Millionen Euro.

Noch vor wenigen Jahren lag das Hauptaugenmerk auf der Formung von Blechen für den Schiffbau. „Hätte uns vor fünf Jahren jemand gesagt, dass die Erneuerbaren Energien unser stärkstes Feld werden, hätte ich das nicht geglaubt“, erläutert Managing Direktor Bert Doldersum. Doch mittlerweile haben die Stralsunder selbstentwickelte Komponenten für Rotorblätter von Windkraftanlagen im Angebot und bezeichnen sich als „Haus- und Hoflieferant der Weltmarktführer“.

„Wir fassen Projekte an, an die sich andere nicht herantrauen“

Auf Platz zwei rangiert das Geschäftsfeld Megayachten. „Das ist ein relativ kleiner, aber stabiler Markt“, sagt Kühmstedt und zeigt Bilder der größten Segelyacht der Welt, der „SY A“ des russischen Milliardärs Andrej Melnitschenko, für deren Bau in Kiel die Stralsunder Teile gefertigt haben. Weitere prestigeträchtige Projekte mit Ostseestaal-Beteiligung sind etwa der Porsche Pavillon in Wolfsburg, der Airbus A 350, der Eurofighter, die Trägerrakete Vega-C oder die Außenhaut des Ozeaneums. „Wir sind bekannt dafür, dass wir Projekte anfassen, an die sich andere nicht herantrauen“, sagt Kühmstedt. „Wenn es auch in Polen oder Rumänien gemacht werden kann, dann ist es für uns uninteressant. Dann können wir damit kein Geld verdienen.“

Stralsunds Oberbürgermeister Alexander Badrow (CDU) zeigt sich angetan beim Unternehmensbesuch am Mittwoch. In seiner Amtszeit ist es das 124. Mal, dass er einen Termin in einem regionalen Betrieb absolviert. „Ostseestaal belegt beispielhaft, wie sich mittelständische Firmen am Standort Stralsund dem harten internationalen Wettbewerb stellen und mit innovativen Produkten auf dem Markt behaupten“, lobt er.

 
Norddeutschland, Europa, USA, Indien, China – und Russland?
Vom angesprochenen internationalen Markt ist an diesem Vormittag viel die Rede. Eindrucksvoll sind die Grafiken, die Kühmstedt und Doldersum dem Stadtoberhaupt präsentieren. Auf einer Karte, die Norddeutschland zeigt, sind an den Küsten Punkte mit der Kernkundschaft verzeichnet – den deutschen Werften. Es folgt eine Europakarte mit zahlreichen weiteren Punkten für die neuen Kunden, die in verschiedenen Branchen tätig sind. Die dritte Karte bildet die gesamte Welt ab, auf der Neukunden-Punkte in China, Indien und den USA zu sehen sind. Auch wenn es niemand ausspricht, ist klar: Weitere Punkte werden wohl folgen.

Möglicherweise in Russland. Dort könne sich das Geschäft aber aufgrund der internationalen Sanktionen derzeit nicht entfalten, geben die Firmenlenker zu bedenken. Wenn man schon die Welt im Blick hat, was ist dann mit Zöllen, die dem amerikanischen Präsident Donald Trump immer wieder in den Sinn kommen? „Sie haben uns ein Geschäft beschert“, sagt Thomas Kühmstedt. Da sich die Amerikaner und die Chinesen gegenseitig mit Strafzöllen belegt haben, seien Aluminiumprodukte aus den Ländern auf einen Schlag 20 Prozent teurer geworden. Ostseestaal fertigt seit Beginn dieses Jahres Dächer für große Tanks aus Aluminium und hatte relativ leichtes Spiel, sich da in Position zu bringen.

Stralsunder Standort ist „hunderttausendprozentig“ sicher

Für dieses Geschäft wurde die Tochterfirma Ostsee Tank Solutions gegründet. Eine weitere Ausgründung nennt sich Ampereship, die bereits zehn vollelektrische Solarfähren ausgeliefert hat. Wenn es mit der globalen Orientierung so weitergeht – was wird dann aus dem Standort Stralsund? Ist der sicher? Manager Bert Doldersum: „Hunderttausendprozentig!“ Woanders so eine Halle wie in Stralsundaufzubauen und Mitarbeiter mit so viel Know-how und Erfahrung zu finden, das sei fast unmöglich.

 

Quelle: Ostseezeitung Stralsund: https://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Stralsund/Stralsunder-Firma-Ostseestaal-hat-die-Welt-im-Blick

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